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Tipps für ein besseres Frühstück

Tipps für ein besseres Frühstück

Wenn man Leute in seiner nahen Umgebung nach einem gesunden Frühstück fragt, gilt die vorwiegende Meinung, Vollkornbrot, frisch gepresster Orangensaft, Müsli oder Obst seien die Basis für ein ausgewogenes Frühstück. Dies soll der „perfekte Start“ sein und ausreichend Energie für den Tag liefern.

Schaut man sich das Ganze jedoch genauer an, bewirkt diese Kombination eher das Gegenteil.

Durch den Verzehr von Kohlenhydraten wird das Hormon Insulin ausgeschüttet, welches dich erst einmal wieder müde macht. Jeder kennt wohl das Gefühl der Müdigkeit nach einer schönen Portion Pasta. Genau diese Müdigkeit liegt an dem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Zusätzlich wird der Neurotransmitter Serotonin ausgeschüttet, welcher im Gehirn für Entspannung und Wohlbefinden zuständig ist. Serotonin macht glücklich, macht aber auch müde. Keine optimale Situation für einen leistungsfähigen Start in den Tag.

Probiere stattdessen ein kohlenhydratfreies Frühstück und greife lieber auf Protein und Fett zurück. Diese steigern die Neurotransmitter Dopamin und Acetylcholin, welche uns Power und Antrieb geben. Ein kohlenhydratarmes Frühstück unterstützt des Weiteren eine gesunde, morgentliche Cortisolauschüttung. Ist diese nicht vorhanden, sind wir den restlichen Tag oft antriebslos und unfokussiert.

Kohlenhydratarme Frühstücksvarianten sind z.B.:
– Proteinshake mit Beeren
– Rührei mit Gemüse
– Lachssalat
– Gemüse/ Proteinsmoothie
– Steak mit Nusspanade

Dadurch, dass sich gewisse Frühstücksvarianten wie Brot oder Müsli in unserer Gesellschaft verankert haben, wirken diese Mahlzeiten auf den ersten Blick natürlich etwas gewöhnungsbedürftig. Solltest du dennoch mutig genug sein, diesen Varianten des Frühstücks einmal eine Chance zu geben, warnen wir dich jetzt schon vor dem Energieschub 😉

Quellen:
“Gibson EL, Checkley S, Papadopoulos A, Poon L, Daley S, and Wardle J. 1999. “Increased salivary cortisol reliably induced by a protein-rich midday meal.” Psychosomatic Medicine 61(2):214–24.”

“Van Cauter E, Shapiro ET, Tillil H, and Polonsky KS. 1992. “Circadian modulation of glucose and insulin responses to meals: relationship to cortisol rhythm.” American Journal of Physiology 262(4 Pt 1):E467–75.”

„Wurtman RJ, Wurtman JJ. Brain serotonin, carbohydrate-craving, obesity and depression. Obes Res. 1995 Nov;3 Suppl 4:477S-480S. Review. PubMed PMID: 8697046.“

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