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Sind pflanzliche Öle gesund?

Sind pflanzliche Öle gesund?

Momentan sind wieder einige Margarine Werbungen im Fernsehen vertreten, in denen dazu aufgefordert wird „gesunde“ pflanzliche Öle zu konsumieren. Gerade die Firma Becel ist hier mit einer starken Message vertreten. Schaut man sich beispielsweise die Beschreibung ihrer Margarine auf der zugehörigen Website an, könnte man meinen, alle tierischen Fette seien schlecht und alle pflanzlichen gut. (http://goo.gl/RpctfH)
Folglich sei Margarine besser als die reguläre Butter.

Diese und ähnliche Aussagen tragen ordentlich zur Verwirrung des Konsumenten bei und nicht ohne Grund wurde letztes Jahr die Unilever Deutschland GmbH wegen Irreführung verklagt.
Die Aussage, ihre Margarine Becel pro aktiv „…senke nachweislich den Cholesterinspiegel“ war schlichtweg nicht korrekt. (http://goo.gl/dREjNG)

SIND TIERISCHE FETTE SCHLECHT?
Wir müssen leider jeden Margarine Konsumenten, der die gute alte Butter meidet, enttäuschen. Gesättigte Fettsäuren, wie sie in tierischen Produkten vorkommen, sind alles andere als schlecht für uns. Falsche Datenerhebungen eines sogenannten Ancel Keys aus dem Jahre 1958 führten zu dem Mythos, dass gesättigte Fette Herzkreislauferkrankungen bewirken würden. (https://goo.gl/7Ju0NI) Dies führte dazu, dass viele Produkte auf fettarm umgestellt wurden. Dieser Mythos existiert weiterhin und nicht wenige denken heute noch, sie ernähren sich gesund, wenn sie die fettarme Variante wählen. Zudem sind in tierischen Produkten nicht nur gesättigte Fettsäuren enthalten, sondern auch oft antientzündliche OMEGA-3 Fettsäuren, deren positiven gesundheitlichen Auswirkungen schon sehr lange wissenschaftlich bewiesen sind.

WAS IST NUN MIT PFLANZLICHEN ÖLEN?
Das Problem bei pflanzlichen Ölen ist nun, dass die meisten zum größten Teil Omega-6 Fettsäuren enthalten. Diese wirken stark entzündungsfördernd in unserem Körper. Dadurch, dass der Mensch früher ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren in der Nahrung hatte (http://goo.gl/Nqg9DM) und sich das Verhältnis in unserer heutigen Ernährung stark in Richtung Omega-6 verschoben hat (http://goo.gl/U8DjPF), ist der Konsum von pflanzlichen Ölen nicht zu empfehlen. Ein Missverhältnis von O3 hin zu O6 bewirkt ein stark entzündliches Milieu in unserem Körper. Wer weiß, dass die meisten Erkrankungen in einer entzündlichen Umgebung entstehen, sollte das nächste Mal die Margarine und alle anderen mit pflanzlichen Ölen hergestellten Produkte meiden.

Hier mal eine Liste mit dem O6 zu O3 Verhältnis in verschiedenen Nahrungsmitteln:

– Sonnenblumenöl: O6: 65% / O3: 0%
– Rapsöl: O6: 54% / O3: 0%
– Sesamöl: O6 42% / O3: 0%
– Erdnussöl: O6: 32% / O3: 0%
– Sojabohnenöl: O6: 51% / O3: 7%
– Walnussöl: O6: 52% / O3: 10%
– Leinsamenöl: O6: 14% / O3: 57%
– Hering: O6: 0% / O3: 100%

FAZIT
Die beste Strategie ist es, alle stark entzündlich wirkenden Nahrungsmittel wie pflanzliche Öle in der Ernährung zu reduzieren und alle antientzündlichen (Fisch, Ingwer, Avocados, Süßkartoffeln, grünes Gemüse etc.) zu erhöhen. 

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